Cureus und Ditting planen Wycker Höfe in Kiel

Cureus und Ditting planen Wycker Höfe in Kiel 2940 1968 Julia Bechmann

Cureus und Ditting planen Wycker Höfe in Kiel – Gene­ra­tio­nen-Quar­tier mit bis zu 1.000 Wohnungen
 
07.05.2026

Hamburg, 7. Mai 2026 – Gemein­sam planen die Cureus GmbH, der Pro­jekt­ent­wick­ler aus der Lind­horst Gruppe, und das nord­deut­sche Bau­un­ter­neh­men Richard Ditting GmbH & Co. KG im Kieler Stadt­teil Wik ein zukunfts­wei­sen­des, neues Wohn­quar­tier für alle Gen­ra­tio­nen unter dem Namen Wycker Höfe. Auf einem etwa acht Hektar großen Areal im Nord­wes­ten der Stadt zwi­schen Steen­be­ker Weg, Bre­mers­kamp, Torf­moor­kamp und B76 sollen rund 800 bis 1.000 Wohn­ein­hei­ten ent­ste­hen, etwa 30 Prozent der Geschoss­flä­che mit öffent­li­cher För­de­rung. Außer Miet­woh­nun­gen für Singles, Paare und Fami­lien sieht das Konzept ein Wohn- und Pfle­ge­an­ge­bot für Senio­ren sowie Apart­ments für Stu­die­rende, eine Kita und kleine Gewer­be­ein­hei­ten vor. Ihre Planung stell­ten die beiden Bau­her­ren jetzt den Mit­glie­dern des Ort­bei­rats Steen­bek-Pro­jens­dorf vor.

Doris Grondke, Stadt­rä­tin in Kiel für Stadt­ent­wick­lung und Bauen

„Das Projekt am Torf­moor­kamp ist ein bedeu­ten­der Schritt zur Schaf­fung drin­gend benö­tig­ten Wohn­raums in Kiel. Mit der Ent­wick­lung eines urbanen Wohn­quar­tiers, das sowohl sozia­len Woh­nungs­bau als auch moderne Wohn­for­men für Stu­die­rende umfasst, tragen wir zur Innen­ent­wick­lung der Stadt bei. Trotz der Her­aus­for­de­run­gen durch die Bau­krise und die gestie­ge­nen Bau­kos­ten sind wir zuver­sicht­lich, dass wir mit unseren Part­nern auf einem guten Weg sind, um 2027 in die kon­krete, bau­li­che Umset­zung zu gehen. Unser Ziel ist es, ein lebens­wer­tes Quar­tier mit hoher Auf­ent­halts­qua­li­tät für alle Alters­grup­pen zu schaffen.“

Kevin Lleshi, Pro­jekt­lei­ter der Cureus

„Für uns stehen vor allem das bezahl­bare, geför­derte Wohnen im Grünen, stu­den­ti­sches Wohnen mit Uni- und Innen­stadt­nähe sowie ein breites Wohn- und Pfle­ge­an­ge­bot für Senio­ren bei den Wycker Höfen im Fokus“, erläu­tert Kevin Lleshi, Pro­jekt­lei­ter der Cureus, die nach aktu­el­lem Pla­nungs­stand mit dem nörd­li­chen, süd­li­chen und west­li­chen Teil des Areals rund zwei Drittel des Wohn­raum­an­ge­bo­tes schaf­fen wird. Er ergänzt: „Mit einem Bau­start des Hoch­baus im Sommer 2027, rechnen wir schon zu Jah­res­be­ginn 2029 mit der Fer­tig­stel­lung der Senio­ren­re­si­denz als erstem von unseren ins­ge­samt fünf Bau­ab­schnit­ten auf dem Areal. Die wei­te­ren Bau­ab­schnitte werden suk­zes­sive für den rei­bungs­lo­sen Ablauf der Bau­ar­bei­ten folgen. Das gesamte Projekt wird in enger Abstim­mung mit unserem Ent­wick­lungs­part­ner Ditting und der Stadt Kiel erfol­gen. Wir freuen uns bereits heute auf den Pro­jekt­start und danken für den guten Pla­nungs­pro­zess mit der Stadt.“

Niko­laus Ditting, geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter Richard Ditting GmbH & Co. KG

„Nach langem Vorlauf und einer kon­struk­ti­ven Zusam­men­ar­beit aller Betei­lig­ten haben wir nun gemein­sam mit der Ver­wal­tung und der Politik ein tolles Quar­tiers­kon­zept für die Wycker Höfe geschaf­fen. Mit unserem Pro­jekt­part­ner Cureus werden wir ein neues Zuhause für Men­schen aller Gen­ra­tio­nen mit ganz unter­schied­li­chen Bedar­fen bauen. Wir freuen uns, dass es nun bald los­ge­hen kann.“

Über das Projekt Wycker Höfe in Kiel-Wik

Das Mehr-Gene­ra­tio­nen-Quar­tier Wycker Höfe, für das 2018 die ersten Pla­nun­gen erfolg­ten und für welches Anfang 2026 der Bebau­ungs­plan beschlos­sen wurde, ent­steht mit einem Hof­cha­rak­ter in neun ein­zel­nen Arealen. Es soll nicht nur eine bunt gemischte Bewoh­ner­schaft ver­bin­den. Die Qua­li­tät der Wycker Höfe zeich­net sich künftig vor allem durch die Bekennt­nisse der Ent­wick­lungs­part­ner rund um die öko­lo­gi­sche und soziale Nach­hal­tig­keit aus:

30 Prozent der Geschoss­flä­che des klas­si­schen Miet­woh­nungs­baus sollen öffent­lich geför­dert und damit beson­ders preis­güns­tig ver­ge­ben werden. Alle Gebäude sind mit ambi­tio­nier­ten KfW-Stan­dards geplant. Die Wär­me­ver­sor­gung erfolgt primär über Fern­wärme, die bei Bedarf durch rege­ne­ra­tive Ener­gie­quel­len ergänzt wird. Es sind Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen geplant und begrünte Dächer begüns­ti­gen darüber hinaus ein ange­neh­mes Mikro­klima am Standort.

Die Haupt­er­schlie­ßung erfolgt über den Torf­moor­kamp auf Höhe des Super­mark­tes sowie über den Steen­be­ker Weg am Bre­mers­kamp als umlau­fende Straße mit Geh­we­gen und Stell­plät­zen. Das Mobi­li­täts­kon­zept der Wycker Höfe sieht vor, den ruhen­den Verkehr aus Fahr­rä­dern und Kraft­fahr­zeu­gen weit­ge­hend unter die Erde zu ver­le­gen. Ange­dacht sind
Ange­bote für E-Mobi­li­tät und Car-Sharing sowie der Anschluss an das Kieler Velo-Rou­ten­Netz. Von den geplan­ten Pkw-Stell­plät­zen wird der Groß­teil in Tief­ga­ra­gen unter­ge­bracht, während ledig­lich eine geringe Anzahl an Stell­plät­zen auf öffent­li­chem Stra­ßen­grund ent­steht. Dies ermög­licht eine ober­ir­di­sche Gestal­tung, die den Men­schen in den Mit­tel­punkt stellt: Die Außen­flä­chen werden als hoch­wer­tige Grün­flä­chen genutzt und in den Gemein­schafts­hö­fen ent­ste­hen geschützte, private Frei­räume sowie Spielflächen.

Für junge Fami­lien errich­tet die Stadt Kiel im Norden des Areals eine drei­zü­gige Kin­der­ta­ges­stätte, an deren Kosten sich die Pro­jekt­part­ner Cureus und Ditting beteiligen.

Landschaftsplan mit Gebäuden, Bäumen und Grünflächen in einer Siedlung.
Lage­plan Wycker Höfe, Kiel-Wik, Schles­wig-Hol­stein, ein Projekt von Cureus und Richard Ditting. Copy­right: SKAI Siemer Kramer Archi­tek­ten Ingenieure

Ein zen­tra­ler Quar­tiers­platz für Begeg­nun­gen und Märkte sowie die umlie­gen­den Grün­züge dienen als Orte der Begeg­nung und zur Nah­erho­lung. Mit dem Ziel eines mög­lichst behut­sa­men Ein­griffs wurde der Arten­schutz in Abstim­mung mit den Natur­schutz­be­hör­den sicher­ge­stellt. Während das Biotop im Süden erhal­ten bleibt, wurden bereits 2024 eine Obst­baum­wiese sowie ein Klein­ge­wäs­ser ange­legt. Entlang der B76 wird eine Lärm­schutz­wand errichtet.

Damit werden die Wycker Höfe in direk­ter Nach­bar­schaft zur Chris­ti­anAl­b­rechts-Uni­ver­si­tät zu Kiel und zu den Lubinus-Kli­ni­ken lang­fris­tig gene­ra­tio­nen­über­grei­fend attrak­tiv bleiben und einen Komfort zeit­ge­mä­ßen Wohnens bieten.

Die Erschlie­ßungs­ar­bei­ten sollen vor­aus­sicht­lich vom Herbst 2026 bis zum Früh­jahr 2027 laufen, mit dem Hochbau für die ersten Bau­ab­schnitte kann dann im Laufe des nächs­ten Jahres gestar­tet werden, so dass die ersten Fer­tig­stel­lun­gen 2029 möglich sind.

Cureus baut geför­derte Woh­nun­gen, Stu­den­ti­sches Wohnen und Seniorenangebote

Im Norden des Areals beginnt Cureus auf Hof 1 (WA9) mit dem Bau der fünf­ge­schos­si­gen Senio­ren­re­si­denz nach dem Konzept der Sys­tem­pfle­ge­im­mo­bi­lie. Diese wird sta­tio­näre Pflege und ergän­zende Ser­vice­an­ge­bote sowie ein Restau­rant mit Frisch­kü­che für die Bewoh­ner umfas­sen. Ein nam­haf­ter Betrei­ber aus dem Part­ner­netz­werk der Cureus wird die Pflege der Senio­ren übernehmen.

Im Verlauf wird dann der Bau für die Höfe 6 (WA3) und 7 (WA2) mit jeweils einem fünf­ge­schos­si­gen, L-för­mi­gen Gebäude und zusätz­lich einem drei­ge­schos­si­gen Punkt­haus starten. In den Höfen sind Service-Wohn­ein­hei­ten bzw. betreu­tes Senio­ren­woh­nen geplant. Es sollen bar­rie­re­freie 1,5- und 2-Zim­mer­woh­nun­gen für Ein- und Zwei-Per­so­nen­haus­halte ent­ste­hen. Jede Wohnung wird über ein eigenes Dusch­bad sowie eine Küchen­zeile ver­fü­gen. Ergän­zende Ser­vices werden über den Betrei­ber der Senio­ren­re­si­denz ange­bo­ten. Die dor­ti­gen Service-Ein­rich­tun­gen können die Bewoh­ner der Service-Woh­nun­gen später mit­nut­zen. Die Gebäude ver­fü­gen über eine Tiefgarage.

Im Anschluss sollen Hof 5 (WA4) und Hof 8 (WA1) wei­test­ge­hend par­al­lel ent­ste­hen. Hof 5 (WA4) liegt südlich-östlich auf dem Areal des Mehr-Gene­ra­tio­nen-Quar­tiers Wycker Höfe und besteht eben­falls aus einem L-för­mi­gen Gebäude mit fünf Voll­ge­schos­sen und einem Punkt­haus mit vier Geschos­sen. Hier sind Stu­den­ten­apart­ments geplant. Die Woh­nungs­grö­ßen liegen größ­ten­teils bei 1,5 bis 2 Zimmern zur Bele­gung mit einer Person. Ein kleiner Teil 3-Zimmer-Woh­nun­gen für Zwei­per­so­nen-WGs soll eben­falls ent­ste­hen. Alle Woh­nun­gen ver­fü­gen über ein eigenes Dusch­bad sowie eine Küchen­zeile. Für die Stu­den­ten werden eben­falls passend aus­ge­stat­tete Gemein­schafts­räume zur Ver­fü­gung stehen.

Geför­derte Miet­woh­nun­gen sind im Hof 8 (WA1) im Westen des weit­läu­fi­gen Areals geplant. Ein aus­ge­wo­ge­ner Mix aus Woh­nungs­grö­ßen zwi­schen 2 bis 4 Zimmern soll rea­li­siert werden. Das U-förmige Gebäude wird fünf Geschosse haben und eine Tiefgarage.

Frei­fi­nan­zier­ter und geför­der­ter Wohn­raum sowie Gewerbe durch Ditting

Ditting wird auf den wei­te­ren vier Bau­fel­dern jeweils zwei bis drei Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser mit ins­ge­samt etwa 350 Woh­nun­gen und einer Gesamt­wohn­flä­che von etwa 22.250 Qua­drat­me­tern errich­ten. Auch in diesem Teil des neuen Quar­tiers sollen 30 Prozent der Wohn­ge­schoss­flä­che nach Fer­tig­stel­lung mit öffent­li­cher För­de­rung in die Ver­mie­tung gehen. Zusätz­lich werden zwei Gewer­be­ein­hei­ten für Geschäfte zur Nah­ver­sor­gung entwickelt.

Stra­ßen­sei­tig werden die geplan­ten Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser in vier­ge­schos­si­ger Bau­weise mit einem Staf­fel­ge­schoss rea­li­siert, zum Hof hin redu­ziert sich die Gebäu­de­höhe um ein Voll­ge­schoss. Geplant sind 1,5- bis 5-Zimmer-Woh­nun­gen für eine breite Ziel­gruppe von Singles über Paare bis zu Fami­lien. Die Woh­nun­gen werden mit Bädern, Küchen und Bal­ko­nen oder Ter­ras­sen ausgestattet.

Ditting plant den Bau­an­trag im vierten Quartal dieses Jahres ein­zu­rei­chen. In Abhän­gig­keit der Ertei­lung der Bau­ge­neh­mi­gung könnte der Bau­start im zweiten Halb­jahr 2027 erfol­gen. Die Rea­li­sie­rung soll in Abschnit­ten umge­setzt werden, die ersten Bezüge der neuen Woh­nun­gen sind dann ver­mut­lich Ende 2029 möglich.

E&P Evers Stadt­pla­nungs­ge­sell­schaft beglei­tet die städ­te­bau­li­che Ent­wick­lung im Rahmen des Bau­leit­ver­fah­rens. Der Sie­ger­ent­wurf des städ­te­bau­li­chen und frei­raum­pla­ne­ri­schen Wett­be­werbs wurde durch die Büros SKAI Siemer Kramer Archi­tek­ten Inge­nieure und MERA Land­schafts­ar­chi­tek­ten erar­bei­tet. Die Objekt­pla­nung, ein­schließ­lich Ent­wurfs-, Geneh­mi­gungs- und Aus­füh­rungs­pla­nung über­neh­men Schenk Fleisch­ha­ker für Ditting sowie plan- & bauwerk Winsen/Aller für Cureus.

Über Richard Ditting GmbH & Co. KG

Die Richard Ditting GmbH & Co. KG ist ein Bau­un­ter­neh­men mit Sitzen in Rends­burg und Hamburg. Als Gene­ral­un­ter­neh­mer und -übernehmer sowie Pro­jekt­ent­wick­ler gestal­ten wir den gesam­ten Lebens­zy­klus von Immo­bi­lien. Wir rea­li­sie­ren kom­plette Quar­tiere, Ensem­bles sowie ein­zelne Wohn- und Geschäfts­ge­bäude mit einer Brut­to­grund­flä­che von 2.000 bis 80.000 Qua­drat­me­tern. Zu unseren Geschäfts­part­nern gehören private Pro­jekt­ent­wick­ler und insti­tu­tio­nelle Anleger genauso wie städ­ti­sche Woh­nungs­bau­ge­sell­schaf­ten. 1879 gegrün­det, sind wir heute ein moder­ner, inno­va­ti­ver Mit­tel­ständ­ler, der seit über 147 Jahren in anspruchs­vol­len Märkten besteht. Aktuell lenkt die fünfte Gene­ra­tion der Gründerfamilie das Unter­neh­men. Wir beschäf­ti­gen rund 280 Mit­ar­bei­ter und pflegen ein weites Netz von hoch­spe­zia­li­sier­ten Nachunternehmern.

Über Cureus GmbH

Die Cureus GmbH hat ihren ope­ra­ti­ven Haupt­sitz in Hamburg und ist mit rund 20 Jahren Erfah­rung und einem Team von rund 135 Mit­ar­bei­tern ein Bestands­hal­ter mit beson­de­rer Exper­tise für Pfle­ge­im­mo­bi­lien in Deutsch­land, der sein Port­fo­lio selbst ent­wi­ckelt, aktiv managt und dabei immer wieder ein­zelne Objekte selek­tiv in den Verkauf gibt. Mit der Sys­tem­pfle­ge­im­mo­bi­lie hat Cureus einen ein­zig­ar­ti­gen Stan­dard für Immo­bi­lien der voll­sta­tio­nä­ren Pflege und des Service-Wohnens ent­wi­ckelt, der sich als ska­lier­bare Lösung stand­ort­un­ab­hän­gig umset­zen lässt. Aus­ge­rich­tet an den gel­ten­den Anfor­de­run­gen des Gesetz­ge­bers sowie den Bedürf­nis­sen von Betrei­bern, Bewoh­nern und Kom­mu­nen, eta­bliert Cureus durch ihre Pfle­ge­im­mo­bi­lien mit System neue, ein­heit­li­che Maß­stäbe für Qua­li­tät. Damit bietet das Unter­neh­men ein hoch­ef­fi­zi­en­tes Produkt, das in der Pflege höhere Wirt­schaft­lich­keit zu gerin­ge­ren Kos­ten­struk­tu­ren mit ver­bes­ser­ter Wohn- und Ser­vice­qua­li­tät vereint. www.cureus.de

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Mat­thias Onken
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